Kurzschluss Junkies [0x06]: Gemischte Tüte

Feedback zur letzten Folge war positiv. Ob wir YouTube Videos machen, werden wir sehen. Firma in der wir arbeiten ist unbekannt. Ob wir die irgendwann erwähnen werden wir sehen.
3000+ Downloads in diesem Jahr.

Podcast wird auf jeden Fall fortgeführt. Wir machen weiter.

Allgemeines:

RIGOL1054Z das kleine Osziwunder für <400€ mit Sofwareencoder, FFT und das Beste ist es kann ein eigenes Augendiagramm erstellen. Hat 1G/Sample und 50MHz Bandbreite. Top Hobby-Oszi.

Aus Fehlern lernen:

DRC ist immer von Vorteil und sollte man nicht vergessen.
Zuken ist nicht das beste Tool wenn es darum geht Busse von Subsheet zu Subsheet zu führen. Daher der „gesunde“ Blauton im Bild (Videosignal) auf einer seiner Baugruppen. Wir nutzen das etwas ältere CR5000 mittlerweile gibt es CR8000.

Layoutsoftware:

KiCad, Zuken, Pulsonix und Altium mal kurz erwähnt.
KiCad ist ein kostenloses Layouttool was durchaus mit den professionellen Tool mithalten kann.
Zuken ist zumindes bei uns etwas buggy aber durchaus nutzbar für Großprojekte.
Pulsonix ist das modernere Zuken welches auch etwas günstiger ist.
Altium ist ein Tool welches etwas besser sein soll jedoch auch teuerer, aber vom Hörensagen ein sehr gutes Programm ist.

Basti hat für KiCad einen Bugfix bereit gestellt für einen Haken und Stacked-Vias in seine Version implementiert.

Projekt Genesis:

Das Alexagame für zwischendurch. Wer wollte schon immer mal ein KI sein und über die Zukunft der Menschheit entscheiden? 😉

Der Minidrucker:

Beim Minidrucker geht der Stepperdriver von ST zumindest wenn das Board extern ist. Um das Mini-Drucker-Mainboard richtig bestücken zu können brauchen wir einen Fineplacer. Der Bausatzlink folgt. Bei motedis kann man günstig mechanische Teile kaufen.

PC Hardware:

Ein paar Geheimtipps für PC Hardware. Netzteil aus dem T7500 (1KW für unter 60€)
Aktuelle Preis/Leistungssieger ist die RX580.

Schmartwatch:

Neue Schmartwatchversion ist öffentlich zum Review, da das Board für Prototypen sehr teuer ist.

Chip(s) der Woche:

Microchips MCP6411. Ein Sehr günstiger OPAMP für ca. 25ct.
Analogs AD8515. Auch nicht schlecht für grad mal 5ct mehr.

Schmartwatch [12]: Finales Layout Review

Es ist so weit, ich habe mein Layout in ein Stadium gebracht, dass so weit komplett ist. Jetzt steht die Entscheidung im Raum: Bestellen, oder sind noch Verbesserungen möglich? Daher habe ich das Design der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt und möchte, dass so viele Augen wie möglich auf das Design schauen und Fehler finden, die ich nicht finden konnte.
 Ich habe schon einige Rückmeldungen bekommen und einige Änderungen eingepflegt. Wie die GitHub Historie zeigt, sind zum aktuellen Zeitpunkt 6 Änderungen eingeflossen. Jeder, der seine Meinung einbringen möchte ist eingeladen das zu tun. Schließlich kostet der nächste Produktionsschritt erheblich mehr Geld als die Leiterplatte aus FR4 zu bestellen und dann selbst die Bauteile aufzulöten.
Ich erwarte Herstellungskosten von ca 120€ pro Baugruppe, da ich lediglich 10 Stück bestellen werde. Das ist dann die Uhr inklusive Display. Für Fans einer ziemlich nerdigen Armbanduhr, die garantiert nicht wasserdicht ist, kann ich einen der Prototypen für 150€ anbieten. Wenn die Anzahl der bestellten Prototypen groß genug ist, wird der Preis sicher sinken.
Dazu werde ich allerdings eine eigene Seite im Blog einrichten, wenn es so weit ist die Bestellung aufzugeben. Zeitgleich mit der Bestellung soll auch die Firmware für die Uhr öffentlich verfügbar sein. Zur zeit liegt sie noch in einem privaten Repository und wartet auf ein klein wenig Politur und Dokumentation. So fehlt zum Beispiel noch einiges beim BLE Teil der Software, oder beim Powermanagement. Ich habe zwar schon ein paar Dinge mehr implementiert, als im letzten Artikel zu dem Thema stand, aber es ist noch nicht perfekt. Ebenso wie die Ansteuerung des Displays zur Zeit noch keine eigene LUT Muster kann, sondern nur den 12 Sekunden langen Updatezyklus, der im OTP Speicher der Uhr liegt. Auf jedem Fall könnt ihr in der nächsten Zeit mit einer Reihe neuer Artikel zum Schmartwatch Projekt rechnen.
Für den einfachen Zugriff auf den Schaltplan findet ihr hier die aktuelle Version. Ich habe für das Layout noch keine Gerber-Daten erzeugt, aber als PDF findet ihr die einzelnen Lagen der initialen Version hier.
Das GitHub Projekt findet ihr hier: 
Über Kommentare und Verbesserungsvorschläge, sowie über Fragen freue ich mich natürlich.

Spielen mit Amazon Alexa – Das Projekt Genesis

Projekt Genesis ist ein Amazon Alexa Skill. Es ist ein Spiel in dem der Spieler in die Rolle einer KI schlüpft, die versucht einen geeigneten Planeten für die 10000 Siedler an Board eines Raumschiffs zu finden. Dabei lauern viele Gefahren aber auch viele Geheimnisse in den Weiten des Universums.

Der Beta Test hat begonnen und es gibt eine spielbare Version. Wer mithelfen möchte zu testen, der kann sich unter www.projekt-genesis-spiel.de anmelden und wird dann für das Beta-Programm freigeschaltet.
Ein Spiel beginnt man, indem man sagt: „Alexa, starte Projekt Genesis„. Daraufhin startet ein neues Spiel oder setzt das vorherige Spiel fort. Ein Spiel besteht aus mehreren Spielrunden, die das Raumschiff an verschiedene Orte bringt. Das Raumschiff hat verschiedene Funktionen, die allesamt wichtig sind um eine stabile Kolonie zu errichten.
  • Stasekammern mit Siedlern
  • Planeten Scanner
  • Landungssonden
  • Wissenschaftliche Datenbank
  • Energiereserve
Ziel ist es einen geeigneten Planeten zu finden, dessen Umgebungsbedingungen den Siedlern das Leben vereinfacht. Auf den Wegen zwischen den Planeten lauern viele Gefahren aber auch Chancen. 
Ein Planet hat immer folgende Eigenschaften:
  • Gravitation
  • Atmosphäre
  • Temperatur
  • Wasser
Zusätzlich gibt es auf einigen Planeten noch verschiedene Ressourcen, die ein Leben vor Ort vereinfachen können. Sofern in der Datenbank das Wissen zur Verarbeitung noch vorhanden ist.
Im Orbit um einen Planeten könnt ihr den Planetenscanner verwenden. Dieser lässt sich mit dem Befehl „Planet Scannen“ starten. Der Scanner liefert je nach Funktionsgrad des Scanners die Information zu dem Planeten. Die Landungssonden liefern ebenfalls Scan-Ergebnisse, falls der Scanner beschädigt wurde. Eine Sonde kann mit „Sonde ausschicken“ gestartet werden.
Wenn das Schiff sich in der Umlaufbahn eines geeigneten Planeten befindet, dann kann mit dem Befehl „landen“ die Landung eingeleitet werden. Achtung! Landen ist endgültig und beendet das Spiel, daher werdet ihr gefragt, ob ihr wirklich landen wollt. Das könnt ihr mit „ja“ beantworten, oder sagt ein weiters mal „landen„.
Die Gefahren, die auf dem Weg auf euch warten sind dann eine Überraschung. 

Kurzschluss Junkies [0x05]: Die Mischung macht’s!

Die Kurzschluss Junkies sind unterwegs und reden mit Raphael und Dominik über Ihre Erfahrungen als Berufseinsteiger, persönliche Interessen, Projekte und Weiterbildung.

Dominik empfiehlt für kapazitive Touch-Anwendungen einen PSoC von Cypress. Für eine 1-Button Lösung hat er den AT42QT1012 ausgewählt. Dieser benötigt keine Software um einen Touch Button zu realisieren. Außerdem weist er darauf hin
, dass eine Ground-Plane auf dem Board besser gehatched wird, also die Kupfermasse der Plane zu reduzieren. So erhält man eine gute Schirmwirkung, ohne die Signalstärke zu sehr zu bedämpfen.

Raphael empfiehlt für FPGA-Entwicklung Evaluation Boards von Digilent (bei Amazon) und Terasic. Weiterhin erzählt er von den verschiedenen Toolchains und die Eigenheiten von Verilog und VHDL. Bei opencores.org gibt’s viele Beispiele von denen man lernen kann.

Dominik und Raphael erzählen von den Erfahrungen als Berufseinsteiger und wie sie gelernt haben nach dem Studium Elektronik zu entwickeln. Sie geben Tipps, wie man mit dem Gefühl umgeht, keine Ahnung zu haben und wann man aufstehen und sagen soll: „Keine Ahnung, kann ich nicht.“

Zur Weiterentwicklung nutzen wir alle das Internet, Bücher und auch Schulungen. Aber im Endeffekt ist alles Learning by Doing. Das Entwickeln von Hardware ist eine Mischung aus Wissen, Erfahrung, Interesse und Black Magic.

Natürlich haben wir auch über private Projekte gesprochen.
Raphael entwickelt gerade eine Löt-Station für Weller RT Lötspitzen. Der Grund dafür ist ein Elektor Artikel, der ihm negativ aufgefallen ist. Seine Station bekommt den STM32F103 als Mikrocontroller, hat mehrere Varianten für die Strommessungen, ein Display und eine Schnittstelle für Erweiterungen. Die Dokumentation wird dann HIER zu finden sein, wenn er damit mal angefangen hat. (Wenn da noch kein Link ist, hat er noch nicht angefangen)

Dominik beschäftigt sich mit Word-Clocks. Er hat da schon einige gebaut, jetzt gerade baut er eine Armbanduhr-Variante mit Alu Gehäuse und super kleinen Bauteilen.

Zum Schluss erzählt Raphael von seiner Zeit als Werksstudent in der ASIC-Entwicklung.