Pick and Place: Aktueller Status und Ausblick

Es ist jetzt einige Zeit her, dass wir von unserem Betückautomaten Projekt berichtet haben. Daher hier ein Update zum Aktuellen Stand der Dinge.

Ziemlich zerlegt, kurz vor dem Wiederaufbau.

Wir haben die Adapterplatine erfolgreich an Stelle des 286er PC gesetzt. Das bedeutet, die Maschine lässt sich vollständig über eine USB-Verbindung von einem modernen PC steuern. Die Adapterplatine mit dem Namen STM286 hat einen Mikrocontroller (STM32F407), der die komplette Ansteuerung übernimmt. Neben der Ansteuerung der Schrittmotoren, Ventile und Auswertung der Sensoren auch noch eine Kommunikation mit dem PC über einen so genannten G-Code möglich. Dieser wird genutzt um Computer gesteuerte Maschinen wie Dreh- oder Fräsmaschinen zu steuern. Also ganz ähnlich wie das, was wir hier machen wollen.

Software Update

Kamera Bild des Bestückkopfes fährt entlang der X-Achse

Als G-Code Interpreter wurde eine Software mit dem Namen grbl so weit angepasst, dass sie mit dem Mikrocontroller lauffähig ist und die angeschlossenen Signale korrekt auslesen, bzw. schalten kann. Dabei sind einige Hindernisse zu nehmen. Nicht zu letzt, weil grbl für einen kleinen AVR Cotroller entwicklet wurde. Das zeigt sich unter Anderem in der RAM- und Flashauslastung auf dem wesentlich leitstungsfähigeren STM32. Im Gegensatz dazu wurden aus dem AVR einge Programmteile herausgenommen um Platz zu sparen. Auf dem STM32 ist die Ressourcenauslastung mit einem vollständigen Debug Build bei weit unter 10%. Auf der STM286er Baugruppe ist noch ein Ethernet Anschluss vorgesehen. Um diesen zum Einsazt zu bringen, z.B. für Websockets, sind also noch einige Bytes verfügbar.

Bestückkopf

Der von uns als Basis erworbene Bestückautomat Zevatech Placemat 460 ist in der Lage gewesen ein Bauteil zu greifen und bei Bedarf um 90° zu drehen. Unser Ziel ist es zwei Bauteile auf einmal aufnehmen zu können und diese in beliebigem Winkel zu bestücken. Dazu benötigen wir neben zwei Saugdüsen auch noch zwei zusätzliche Motoren. Diese sind zum Glück bereits als Modulsteckplätze auf der Adapterplatine vorgesehen. Ein Motor steuert die Rotation und der zweite die Höhe der Saugdüse. Die beiden Düsen können über den Wippenarm von einem Motor entlang der Z-Achse bewegt werden.

Doppelt BEstückkopf. Jede Düse lässt sich einzeln drehen und hoch/runter fahren.

Dieser Bestückkopf wird als Ersatz für den alten eingesetzt. Somit verfügt der Automat dann über 2 Vakuum Düsen, die in einer Auflösung von 1,8° bei vollen Schritten drehen können. Zwischen die beiden Düsen werden wir eiene Kamera platzieren, die die Arbeitsfläche betrachten kann. Eine zweite Kamera kann dann die Bauteile von unten betrachten. So ist die Maschine vollständig optisch steuerbar.

Motorsteuerung

Die original verbauten Motoren der Placemat Maschine sind 5-Phasen Schrittmotoren. Sie werden angesteuert über Treibermodule, die von den 100VAC Eingangsspannugn versorgt werden. Die Treibermodule haben neben der Versorgungsspannung noch einen Schrittsignal Eingang für entweder Schritte im Uhrzeiger sinn und gegen den Uhrzeigersinn. Für die Ansteuerung der Bestückdüsen haben wir noch zwei zusätzliche Schrittmotor Treiber im Polulu-Stil auf unserer Ansteuerplatine vorgesehen. Diese werden mit Schritt- und einem Richtungspin angesteuert. Diese Art der Ansteuerung ist in grbl die vorgesehene und daher muss für die verfügbaren Motoren die Ansteuerung angepasst werden. Das lässt sich aber ohne Probleme in der Funktion einbauen, die die Pins ansteuert. Denn anstatt den Schritt- und den Richtungspin zu setzten, werden wir abhänging von der gewählten Richtung einen der beiden Ansteuerpins setzen. Eine Timer-Interrupt-Routine sorgt dafür, dass die Pins danach wieder zurückgesetzt werden.

Mit dieser Ansteuerung lässt sich der Kopf in X- und Y-Richtung verfahren. Die Schrittmotoren sind nicht in der Lage zu erkennen, an welcher Stelle der linearen Führung der Kopf sich befindet. Daher wird die Mechanik zu jedem Start in einen bekannten Ausgangszustand gesetzt. Das nennt man den Home-Zyklus.

Home Zyklus

Die Zevatec Placemat Maschine hat an den X- und Y-Achsen mehrere Sensoren angebracht, die helfen, eine Home-Positionierung zu erhalten. Auf der von uns als Null festgelegten Seite besitzt sie zwei Gabellichtschranken. An der gegenüberliegenden Seite ist eine weitere Lichtschranke angebracht. Zu guter Letzt besitzt die Achse des Antriebmotors noch eine Lichtschranke, die einmal pro Umdrehung geöffnet wird. Dieses Signal wird im IO-Board in die unten gezeigte Schaltung gegeben. Y-CNP ist die zweite Lichtschranke am Null-Punkt, Y-TIM ist die Lichtschranke an der Motor Achse. Beide geben ein High-Signal, wenn sie nicht betätigt sind.

Schaltung der Home-Impuls Schaltung

In der regulären Betriebsart, also wenn dich der Kopf im Bewegungsraum auf der Achse befindet und bewegt, wird die Lichtschranke Y-TIM kontinuierlich eine kurzen High-Puls liefern. Dieser geht über U14 an den Timer 555. U14 sorgt dafür, dass die kontinuierlichen Pulse von Y-TIM in einen konstantes High-Signal übergehen, wenn die Lichtschranke ausgelöst ist. Der 555 macht daraus über den 100kOhm und die 0.1uF ein 100ms Puls.

Lichtschranken am Null-Ende der Y-Achse

So erhält man über das Signal Y-HM ein deutliches „Home-Position angefahren“ Signal. Für die aktuelle Umsetzung habe ich allerdings auf dieses Signal verzichtet und nutze die fallende Flanke der zweiten Lichtschranke an Position Null. grbl ignoriert beim Homen die Endschalter, stoppt aber die Bewegung, wenn ein Endschalter erreicht wurde. Der Kopf wird am Schluss des Zyklus um einen Millimeter aus der Lichtschranke gefahren. Das muss gemacht werden, da mit ’schraf‘ geschalteten Endschaltern das System in einen Alarm Zustand geht, wenn einer der Endschalter im Betrieb auslöst. Dieses Sicherheitsfeature möchte ich nicht umgehen und daher müssen wir nach Feststellung der Null-Position den Kopf aus der ‚Gefahrenzone‘ fahren. Die eigentliche 0/0 Koordinate ist dann je einen Milimeter weiter im Inneren des Arbeitsbereichs.

Vakuum-System

Um die Bauteile aufzunehmen, benötigt der Automat ein Vakuum. Da für die automatische Bereitstellung der Bauelemente in den Feedern Druckluft benötigt wird, bietet es sich an, den benötigten Unterdruck anhand eine Venturi-Düse zu erzeugen. Diese wird über ein Magnetventil mit Druckluft versorgt. Um das erfolgreiche Aufbauen des Unterdrucks zu messen, wird ähnlich einer Kelvin-Messung ein zweiter Luftschlauch zurück zum Unterdrucksensor geführt. Dieser hat entweder Umgebungsdruck, oder bei geschlossener Düse (Bauteil erfolgreich aufgenommen) den Unterdruck des Systems.

Um bei diesen Bauteilen zu sparen gibt es nur einen Sensor, den sich die beiden Köpfe teilen müssen. Dazu wird das zu messende Vakuum mit einem Magnetventil an den Sensor geschaltet. Diese Situation ist nicht optimal und in Zukunft sollten wir einen zweiten Unterdruck Sensor einbauen. Dann können wir über den kompletten Verfahrweg festellen, ob das Bauteil noch an der Düse hängt.

Ein Vakuum Sensor für zwei Vakuum Quellen

Versorgungsspannung

Die Maschine kommt Ursprünglich aus Japan und hat daher eine 100VAC Stromversorgung. Für den europäischen Markt ist ein Netztraffo eingebaut. Der wiegt einige Kilogramm, besteht aus einer großen Spule und setzt die hier vorhandenen 230VAC auf 100VAC herab. Dabei wird er handwarm. Das ist also kein so guter Wirkungsgrad und wir schauen, dass wir dieses Teil so schnell wie möglich los werden können. Dazu beötigen wir aber erst noch zwei Motortreiber für die X- und Y-Achse. Denn wie oben schon beschrieben, laufen die mit 100VAC.

Nachbessern einer Lötstelle am 144-pin STM32F407

Steuerungssoftware

Die Steuerungssoftware openpnp ist bereits vorbereitet und beinhaltet schon einige Konfigurationen. Im Video oben ist zu sehen, wie der Kopf entlang der X-Achse verfahren kann. Gesteuert wurde das ganze von openpnp aus. Auch habe ich angefangen die Festrüstung der Maschine in der Bauteiledatenbank für openpnp einzutragen. Dazu werde ich aber einen eigenen Artikel verfassen.

„fest“ gerüstete Bauteile. Die bleiben so lange drin, bis entweder die Rolle leer ist, oder andere dringender benötigt werden.

Bauteil-Feeder

Bei der von uns erworbenen Maschine waren einige pneumatisch betätigte Feeder dabei. Sie rollen das Baueteileband so weit ab, wie nötig um das nächste Bauteil frei zu legen. Mit einem Stößel drückt der Bestückkopf auf ein Drucklufttaster um den Mechanismus zu betätigen.

Kurzschluss Junkies [0x18]: Kurzschluss am Controller

Feedback / Neuigkeiten

Frohes Neues Jahr an unsere 170 Abonenten. Das ist die erste Folge im Jahr 2020.

Chris hat mit dem G4 von ST gearbeitet und die intiale Inbetriebnahme inklusive der OPs, DAC, ADC und Timer durchgeführt. Der nächste Schritt ist ein Benchmarking der internen Operations-Verstärker.

Basti hat beim Alexa Skill Contest nicht gewonnen. Hier die Gewinner

Common-Sense-Tipps

Basti hat den Tipp, immer, wirklich immer die Dokumentation gründlich durchzulesen. Er hat mit zwei PMIC Designs ins Klo gegriffen. Der Griff hätte vermieden werden können, stand ja alles in der Dokumentation.

Basti hat einen weiteren Tipp, aber diesmal für Hersteller von Halbleitern. Eine Silizium Revision des i.MX 8M hat dazu geführt, dass die Baugruppe ohne Software Update nicht mehr bootet. Das findet er nicht schön. Hier darf nicht mit der Rückwärts-Kompatibilität gebrochen werden. Alle, die einen A-Revisions Prozessor einsetzen benötigen ein Software Update für die B-Revision.

Design Contest

Die von Chris entwickelten Leiterplatten sind endlich geliefert worden. Er hat gleich welche bestückt. Es sind allerdings noch Lötbrücken auf der Platine, die er unter dem Makroskop erst noch beseitigen will.

Pick and Place

Basti hat die Software des STM286 Boards so weit angepasst, dass die Schrittmotoren des Placemat 460 laufen. Der nächte Schritt ist die Auswertung der Endstop Schalter.

Wenn der X/Y Tisch funktioniert, dann werden wir einen neuen Kopf für den Bestücker kaufen. China bietet da einen Doppelkopf für wenig Geld.

Chip der Woche

Diese Woche haben wir den i.MX 8M Mini Applikationsprozessor ausgewählt. Das ist ein günstiger Multi-Media-Prozessor für embedded Systeme.

i.MX 8M Mini Family Block Diagram
Blockschaltbild der iMX 8M Mini Familie

Kurzschluss Junkies [0x17]: Eine schöne Bescherung

Feedback / Neuigkeiten

Wir hatten 19 Teilnehmer bei unserer Verlosung. Karlheinz hat gewonnen. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle. Wir haben dir den Gutscheincode zugeschickt.

Nachtrag von letzter Folge: Der STM32G472 ist wahrscheinlich in 90nm Technologie gefertigt. Genaueres will Chris noch mit ST direkt klären.

Es geht weiter mit der Pick and Place. Chris ist dran die STM286er in den Automaten ein zu bauen.

Common-Sense-Tipps

Wenn eine serielle Kommunikation nicht geht, könnt ihr mit dem Oszilloskop das Signal überprüfen. Wenn da alles plausibel aussieht hilft für den Inhalt der Übertragung ein Logic Analyzer.

Design Contest

Alle Bauteile für unser Projekt sind soweit angekommen jetzt fehlt nur noch die PCB.

Chris hat die Idee die Spiele-Engine soweit zu dokumentieren und offen zu legen, dass auch andere Spiele veröffentlichen können.

Chip der Woche

Diese Woche haben wir den STM32F750 Mirkocontroller als günstigen Mediacontroller auserwählt.

Kurzschluss Junkies [0x16]: Oh du Fröhliche

Feedback / Neuigkeiten

Es gibt was zu gewinnen: Tindie.com Gutschein im Wert von 100$. Dazu einfach eine E-Mail an feedback@kurzschlussjunkies.de schicken. Mehr ist nicht nötig.

Einsendeschluss ist der 24.12.2019 20Uhr MEZ

Chris hat überlegt für ein neues Produkt den ESP32 als WLAN/Bluetooth Chip einzusetzen. Darauf hin hat er die Info erhalten, dass der Chip eine erhebliche Sicherheitslücke aufweist und somit der Schlüssel für das Secure Boot auslesbar ist.

Basti erklärt wie der Angriff auf den ESP funktioniert. Weitere Links zu den Themen:

Chris hat auf seinem Homeserver FreeNAS, NextCloud und SyncThing installiert

Common-Sense-Tipps

Chris betont, dass es super wichitg ist, die Standartpasswörter zu ändern. Immer und vor allem bei Geräten, die mit dem Internet verbunden sind.

Chris hat noch einen weiteren Tip: Benutzt HTTPS auch für private Webtools.
Schaut dazu bei Let’s Encrypt vorbei.

Chris hat eine Wette mit seinem Chef verloren, weil er mit dem realen Operationsverstärker wesentlich schlechtere Werte hat, als mit dem simulierten.

Basti gibt euich den Tip immer Backups zu machen. Danach rantet er über Schlangenöl Sicherheitssoftware. Er hat sich dabei auf NordVPN eingeschossen, weil ihm der Anbieter auf Youtube so häufig begegnet ist.

Nach genauerem Hinsehen, ist der Hack, den Basti angesprochen hat, nicht so gravierend, wie er das im Podcast darstellt.

Design Contest

Chris betont, dass wir die Trennung Hardware Software strikt durchziehen, Basti hat ihn eine Leitung stecken lassen, weil das ja Hardware ist.

Von der Software sind Basisfunktionen implementiert. Also UART, FreeRTOS und Captouch.

Chip der Woche

Diese Woche haben wir den STM32G473 Mirkocontroller mit viel Analog und Digital Peripherie:

  • 512 kBytes Flash
  • 96 kBytes Flash
  • bis zu 48 MHz Clock
  • 16 DMA Kanäle
  • 5 ADCs
  • 7 DACs
  • 6 OPAs
  • 17 Timer

Kurzschluss Junkies [0x15]: Mit Vollgas in den Contest

Feedback / Neuigkeiten

Simon hat gefragt wie wir zum Fachwissengekommen sind. Ob es durch die Hochschule kam. Kurz und knapp: Nein. Dort wird meistens nur alles theoretisch betrachtet. Fachwissen kommt durch Praxis: Learning by Doing. Geht auch gut mit einem Freund.

Basti hat beim Alexa Hackathon mitgemacht. Dabei sind 2 Skills rausgeputzelt.
Mars Adventure: Kolonie Beta
Escape Games: Der Wald

Chris baut einen CNC-Wireless-Taster.

Schmartwatch geht weiter. Das Display-Update-Pattern ist noch fehlerhaft. Es geht weiter mit der Software entwicklung.

Common-Sense-Tipps

LCSC und JLSPCB ist ein guter und billiger Leiterplatten und Bauteilelieferant.

Legt gefundene Datenblätter, Schaltbilder, Beispielcodes usw. im Moment des findens Sauber ab. Ermöglich zukünftig die gefundene Information gleich weiter zu verwenden und nicht neu suchen zu müssen.

Design Contest

Die erste Leiterplatte „USER“ und Bauteile sind unterwegs. Es wird ein dynamisches und interaktives Spielfeld. Aufgebaut aus hexagonalen Kacheln, die miteinander kommunizieren. Mal sehen wie das Klappt und was uns noch alles Einfällt. Es wird mehrere „Tiles“ geben welche magnetisch miteinander verbunden werden. Kommunikation mittel OneWireUART. Interessant wird das Datenrouting über die Tiles. Das Display wird ein 1,3″ IPS Display.

Chip der Woche

CSD13380F3 Nexfet. Mosfet in supermini, inklusieve eingebautem Gate-Widerstand. Die Halbleiterantwort auf passive 008004 Bauelemente.

Kurzschluss Junkies [0x14]: Married NEWS

Feedback / Neuigkeiten

Bastian ist zurück aus Hawaii. Neuer Tischaufbau wirkt aufgeräumter.

Neue Evalboardverlosung: Es geht um das SimpleLink von Ti. EXP432
Es ist eine kleine Ideenabgabe für den Design Content erwünscht.
Wir wollen am Design Contest von PCBWAY mitmachen.

Kleine Ideen gibt es schon. Ein Brettspiel ala Die Siedler.

Common-Sense-Tipps

Kleines Minikonzept ist immer ratsam.

Funktionierende Software ist erst mal besser als eine Software welche in ihrer Architektur sauber ist und nicht funktioniert / existiert.

Schmart Watch

Das Schmartwatch Projekt gehet weiter. Niedertemperatur Lotpaste und RigidFlex PCB waren die Schlüssel. Kleine manuelle Nacharbeit um die FlexPCB wieder gerade zu machen war notwendig.
Kleiner Schaltugsfehler. Mal wieder der Tip. Schaut euch die Footprints nochmal, nochmal und evtl. nochmal an. Kleines Softwareproblem. I2C scheint sich in die Quere zu kommen.
Das Gehäuse ist der nächste Schritt

Schmart Fliege

Bast hat eine RGB-Smartfliege für seine Hochzeit gebaut. Chris hat davon nichts mitbekommen und sich über die Überarschung gefreut.

Idea to Product

Chris wird einen Prototyp basteln. Und die Infos dazu auf dem Blog posten.

Chip der Woche

Von Chris gibts keinen eigenlichen Chip an dieser Stelle. Eher eine Empfehlung. Wenn ihr einen Microcontroller aussucht oder euch für einen entschieden habt, baut vorher die Software zusammen und drückt auf bauen.

Kurzschluss Junkies [0x13]: Das lohnt sich nicht

Feedback / Neuigkeiten

Es gibt wieder Feedback zu besprechen. Für die Lötstation von Raphael gab es den Tipp die Schaltung galvanisch getrennt aufzubauen. Denn sonst kann es sein, dass die Lötspitze eine Spannungsdifferenz zu dem Lötpunkt hat.

Außerdem hat Chris von einem 3d-gedruckten Pick and Place erzählt. Dazu haben wir eineige Links versprochen:

Basti erzählt von seinem Lebenslauf und wie er in die Elektronik Entwicklung gekommen ist. Aktuell arbeitet er an einem CPU Modul

Common-Sense-Tipps

Als Verfeinerung des Tipps aus 0x0e könnt ihr natürlich auch die Zeile der BOM als Refernez beim Bestellen angeben, dann müsst ihr nciht aus der langen Liste der Refernzen eure passende heraussuchen.

Außerdem schlägt Basti vor, alternative Quellen für Bauelemente direkt mit zu evaluieren, um so im Falle einer Lieferkanppheit auf ein alternativ Typ wechseln zu können.

Wir sind gebeten worden für einen Anfänger ein paar Werkzeuge zusammen zu stellen. Das haben wir auch gemacht und haben zwei Listen zusammen gestellt. Eine für Einsteiger, mit günstigen aber ausreichenden Werkzeugen und eine für Fortgeschrittene, mit besseren Werkzeugen

Basti hat bei der Suche auch eine neue Art von Bauelemente Aufbewahrung entdeckt und gleich bestellt.

Schmart Watch

Das Schmartwatch Projekt wird bald weiter gehen, Basti wird versuchen mit einem Niedertemperatur Lot das Flex Board zu löten. Wenn das wieder nicht funktioniert, wird er auf FR4 umsteigen um das Projekt endlich zum Abschluss zu bringen. – Zur Veröffentlichung dieser Folge sind bereits neue Boards unterwegs.

Idea to Product

Hier ging es auch ein großes Stück weiter. Basti hat sich für ein Konzept entscheiden, dass mit Hilfe von Infrarot-Reflektion arbeitet. Das Funktionsprinzip ist unten dargestellt.

von Makerguides.com

Durch die Verschiebung der Reflektion lässt sich eine Kennlinie ermitteln, die das Inverse des Abstands darstellt. Somit ist das Messen des Abstands zur Oberfläche erledigt. Zum Übertragen der Daten hat Basti den CC1352P ausgesucht. Der Kann die gängigen Funkstandards wie BLE, WiFi, Sub GHz und hat einw Doppelkern Lösung aus M0 und M4F. Für BOM Kosten kommt Basti auf 10-11€ pro Sensor. Das ist mit den Entwicklungskosten mit einem Absatz von 5000 Stück im ersten Jahr nicht lukrativ. Sobald die 5k Menge überschritten ist, wird das ganze allerdings lohnender.

Chip der Woche

Wie im letzten Kapitel angesprochen heute der CC1352P. M4F Microcontroller von TI mit zwei Kernen, 532kb Applikationsspeicher uind 256kb für Netzwerkstacks. Die 80kb RAM können einen längerne Deep-Sleep überstehen, für Sensordaten gibt es den TI Sensor-Controller, der hat ncoh mal 4kb SRAM. Der Controller läuft ohne CPU, kann also extrem Stromsparend sein.

Kurzschluss Junkies [0x12]: Nix aus der Minibar

Feedback / Neuigkeiten

Die Junkies sind auf Reisen und nehmen in einem Hotel auf. Nach einigen Problemen technischer Natur, geht’s aber doch los.

Basti hat seinen Alexa Skill Verdrehte Sprüche aktualisiert und der ist jetzt offiziell verfügbar. Außerdem gibt es jetzt das erste Release von Projekt Genesis. Viel Spaß beim Ausprobieren.

Chris hat zum ersten mal vom MiB erfahren. Dem Mebibyte das auf der 1024er Basis basiert.

Common-Sense-Tipps

Basti schlägt vor eine Sache zum beenden und dann die nächste zu beginnen. In der Ruhe liegt die Kraft

Chris erzählt, wie er lieber günstig gekauft hat und daher dreimal kaufen musste.

Idea to Product

Chris hat sich für den Kellerbastelei Prototyp einige Module herausgesucht. Die Liste der möglichen Komponenten findet ihr hier: AliExpress

Darauf zu finden sind ESP32 Module, Laser Abstandssensoren, 24GHz Radar Sensor und ein Ultraschall Sensor. Welche davon zum Einsatz kommen, steht noch aus.

Basti hat noch nicht mit der Stückliste begonnen, aber er hat sich Gedanken zu der Funktechnologie gemacht, die er zum Einsatz bringen möchte. Aber er möchte das System, zumindest den Sensor mit einer Knopfzelle betreiben.

Chip der Woche

Der ETLV320DAC3101 ist ein DSP, der unter Anderem in der aktuellen Generation des Alexa Dot zum Einsatz kam.

Der Schwesterchip dazu ist der passende Analog Digital Converter ETLV320ADC3101.

Basti hat die beiden Chips verwechselt, schuld daran ist unter anderem TI, weil sie den ADC und DAC gleich nennen. Und vielleicht die Uhrzeit.

Kurzschluss Junkies [0x11]: Der Serienprototyp

Feedback / Neuigkeiten

Basti hat seinen Alexa Skill Verdrehte Sprüche aktualisiert und erweitert.

Chris hat zum ersten mal vom MiB erfahren. Dem Mebibyte das auf der 1024er Basis basiert.

Common-Sense-Tipps

Chris gibt den Tipp „Bastelprojekte“ mit bleihaltigem Lot zu löten, da die Temperaturen niedriger sind und die Lötstellen zuverlässiger.

Basti gibt den Tipp Bauteile für die Inbetriebnahme in einer mit dem Lötkolben sinnvoll bearbeitbaren Größe vor zu sehen.

Idea to Product

Wir haben eine neue Kategorie. Wir erklären einen möglichen Weg von einer Idee zum „fertigen“ Produkt. Abwechselnd werden wir die Rollen tauschen und jeweils das einmalige Kellerprojekt und andererseits die Entwicklung eines Serienprodukts Schritt für Schritt durchgehen. Die Idee, die wir umsetzen wollen: Einen wasserdichten Füllstandssensor für Flüssigkeiten und nicht elektrisch leitenden Materialien.

Chip der Woche

Der ESP32. Völlig unvoreingenommen hat Chris sich für den Nachfolger des ESP8266 vorgeschlagen. Der ESP32 ist ein Dual Core-Prozessor mit W-LAN und Bluetooth Radio.

Kurzschluss Junkies [0x10]: WLAN im Kolben?

Gast

Heute sprechen wir mit Raphael, er war auch schon in Folge 0x05 zu hören.

Common-Sense-Tipps

Raphael empfiehlt, bei der Verwendung von bereits existierenden Schaltungen genau hinzuschauen und alle Parameter kritisch zu evaluieren. Chris stimmt ihm zu, er hat in den letzten Tagen mit Altlasten zu kämpfen.

Basti sollte häufiger den DRC verwenden, dann findet er auch Fehler im Layout, bevor die Platte bestellt ist.

Chris legt seinen ersten Urlaubstag immer auf Donnerstag. Damit könnt ihr dem Problem entgehen, dass Freitags zum Urlaubsbeginn noch ganz dringende Dinge aufkommen.

Lötstation

Raphael hat das letzte mal bereits von seiner Lötstation erzählt. Heute sind wir noch ein bisschen genauer in die Details des Designs gegangen. Er möchte ein OLED Display zur Anzeige der Temperatur und sonstiger Betriebsparameter verwenden. Als Eingabesystem hat er einen Joystick Button, oder Kapazitive Tasten vorgesehen. Als Lötspitze kommt eine Weller RT Spitze zum Einsatz. Die Temperatur wird mit Hilfe eines AD8494 ermittelt, Power stellt der LM76003 zur Verfügung.
Als Controller wird er einen Gecko einsetzen. USB und eventuell Netzwerk/WLAN sollen als Schnittstelle ebenfalls zur Verfügung stehen um auch ein IOT zu sein.

Git Programm

Raphael hat vor einiger Zeit ein Bash-Script geschrieben, dass er verwendet um mehrere Git-Repositories aktuell zu halten. Daraus ist ein immer größers Programm gewachsen, das schon einige Interationsstufen gesehen hat. Aktuell wird daraus ein grafischer GIT Client. Er hat darüber auch schon geschrieben.

Chip der Woche

Für diese Woche hat Raphael den UC3843 herausgesucht. Ein generischer PWM Controller mit dem man alles aufbauen kann, das irgendwie getaktet werden muss. Für einen Schaltregler lässt sich der Chip hervorragend einsetzen, allerdings bringt er keine Schutzschaltung mit.