In elektronischen Schaltplänen findet man häufig die Bezeichnungen VCC, VEE, VDD, VSS, VPP; Vor allem an Spannungsnetzen. Doch wofür stehen die Abkürzungen?
Bevor wir versuchen zu erklären, was die Abkürzungen bedeuten schauen wir zuerst an welcher Stelle in der Schaltung Spannungsnetze auftreten, die die oben genannten Bezeichnungen tragen. VCC und VDD sind häufig an Stellen mit positiver Spannung wieder, z.B. Eingangsspannung eines Microcontrollers. VSS dagegen an der Bezugsmasse oder dem Minuspol (z.B. bei einer Batterie). VEE ist seltener zu finden und bezeichnet negative Versorgungsspannungen. VPP wird meistens die Spannung genannt, mit der eine Löschung oder Programmierung durchgeführt werden kann.
Doch woher kommen die Namen?
Erklärungsversuch 1
VCC: Versorgungsspannung Kollektoranschluss in bipolaren Bauteilen (PNP-NPN Transistor, 74er Logik)
VDD: Versorgungsspannung Drainanschluss in unipolaren Bauteilen (Feldeffekttransistor, 4000er Logik)
VSS: Source, Masse, Minuspol
VEE: Negative Spannung (Emitter)
Erklärungsversuch 2
VCC: an den Transistorkollektor (C) angeschlossene Versorgungsspannung (positive Spannung)
VEE: an den Transistoremitter (E) angeschlossene Versorgungsspannung (positive Spannung)
VDD: an den Transistordrain (D) angeschlossene Versorgungsspannung (negative Spannung oder Masse)
VSS: an die Transistorsource (S) angeschlossene Versorgungsspannung (negative Spannung oder Masse)
Erklärungsversuch 3
C steht für Circuit, also Schaltung. VCC ist die Versorgungsspannung der Schaltung.
D steht für Device, also Gerät. VDD ist die Betriebsspannung einer Schaltungskomponente
S steht für Series, also Zusammenhängend. VSS ist der gemeinsame Bezugspunkt, also Masse
Was ist mit VPP?
Ältere Mikrocontroller können über eine höhere Spannung als die Betriebsspannung „gebrannt“ werden. Dazu benötigen sie die Programmierspannung VPP.
Was ist eure Erklärung für die Kürzel auf Spannungsnetzen?
Heute habe ich einen großen Teil der Remote Update Funktion in Betrieb genommen. Es ist jetzt also möglich ein Firmwareupdate von einem HTTP Webserver einzuspielen. HTTPS funktioniert noch nicht, die TLS Engine lässt sich noch nicht richtig initialisieren. Ein Update dauert ungefähr 10 Sekunden.
Benutzeroberfläche
Auf der GUI Oberfläche wird jetzt ein Icon angezeigt, wenn das Gerät sich mit einem WiFi-Netzwerk verbunden hat.
Karten Tiles generieren
Der Konverter, der OSM Tiles von unserem Server lädt und in .raw Bilder für das Display umwandelt kann das jetzt parallel tun und läuft damit wesentlich schneller. Die Mapping Funktion hat leider eine Konvertierzeit von ca. 500ms pro Kachel. Hier kann also noch einiges optimiert werden.
Die Bilder zeigen das Display mit den Farben und auf der rechten Seite die Farben, wie sie im PNG zu sehen sind. Transparent wurde auf schwarz gemappt, daher der dunkle Balken auf dem Display.
Wir haben den Podcast in einem Livestream aufgenommen. Vielleicht machen wir das jetzt immer so.
Common Sense Tipps
Basti: Kauft euch die kritischen Bauelemente (alles wofür es keine Alternative gibt) bevor ihr eure Platte entwickelt oder bestellt. Chris: Hobby zum Beruf machen, oder besser: Habt Spaß am Job, alles andere erfüllt euch nicht.
Pick and Place
Die Endschalter sind jetzt erfolgreich angeschlossen. Es waren notwendig Pullup Widerstände dran zu machen.
IndiaNavi
ESP32 Version läuft. Display macht noch Probleme, aber es ist noch nicht klar, woher die kommen und was sie verursacht.
„Chip“ der Woche
BQ25171-Q1 von TI. Ein Ladechip für viele verschiedene Batterietypen.
Wie im Artikel über die kapazitive Kopplung beschrieben betrachten wir Microstrip Leiter. Betrachten wir zuerst die kurze Koppelstrecke. Dabei induziert das Magnetfeld der Leitung 1 in Leitung 2 eine Spannung, die in Richtung der Quelle eine positive und in Richtung der Senke eine negative Auslenkung hat.
Gehen wir jetzt davon aus, dass die Strecke länger ist, summiert sich der Fehler in Richtung Senke. In Richtung Quelle verlängert sich der Impuls.
Betrachten wir jetzt das Ende der Koppelstrecke, bewegt sich der Impuls in Richtung Quelle und Senke weiter.
Wie bereits gezeigt, koppelt kapazitiv ins positive und induktiv ins negative. Und bei der Stripline sind die Störgrößen auch identisch. Heißt, wenn wir alles betrachten, erhalten wir folgendes Bild der Störung:
Die Störung in Richtung Senke ist verschwunden und die Störung in Richtung Quelle ist so lange wie die Koppelstrecke, und addiert sich. Zu Beginn haben wir gesehen, dass Microstrip und Stripline sich in der Symmetrie des Dielektrikums unterscheiden und daher die induktive Kopplung nicht von der kapazitiven Kopplung ausgelöscht werden kann.
Und so beeinflussen wir die Signale an nahe aneinander verlaufenden Kupferbahnen auf Leiterplatten.
Beim Übersprechen koppeln Signale in angrenzende Leitungen ein und können dort Probleme verursachen. Um Übersprechen zu verstehen betrachten wir die Signale auf der Leiterplatte und deren kapazitive Kopplung. Im nächsten Artikel betrachten wir die induktive Kopplung. Die Kombination aus beidem ist, was wir uns zum Schluss anschauen.
Betrachtet wird eine Stripline Konfiguration bei der die Leitungen in der der Leiterplatte liegen und eine GND als Referenzfläche darüber und darunter verläuft. Somit sind die induktiven Störeinflüsse und die kapazitiven Störeinflüsse gleich groß.
Stripline: GND auf beiden Seiten, Leiter verläuft in der Platine vergraben.
Bei der Microstrip Konfiguration liegen die Leiter auf der Außenseite der Platine, das ist die wahrscheinlichste Konfiguration bei 2 oder 4-Lagen Leiterplatten. Da hier das Dielektrikum ungleich ist, also FR4 (ɛr ≈ 4) und Luft (ɛr ≈ 1) ist die kapazitive Beeinflussung geringer.
Microstrip: GND Fläche als Referenz und Signale laufen darüber. Die Signale befinden sich an der Außenseite der Leiterplatte.
Kapazitive Kopplung
Bei der kapazitiven Kopplung werden in den beeinflussten Leiter Fehlerströme eingebracht. Leiter 1 und 2 haben eine kurze Beeinflussungsstrecke, hier mit einem C gekennzeichnet. Die beiden Leitungen haben Referenz auf GND und sind damit Kapazitiv miteinander verbunden. Leiter 1 ist der Aggressor und hat eine Signalflanke die sich von der Quelle (links) zur Senke (rechts) bewegt.
Das Signal (oben in blau) wechselt in Leiter 1 und verursacht einen Verschiebestrom durch die Kapazitäten. Dieser Strom fließt auch in Leiter 2. Die Beeinflussung findet nur statt, wenn ein Verschiebestrom fließt, also wenn eine Signalflanke vorbei kommt.
Bei statischem Signal kommt es zu keiner Beeinflussung und die gekoppelte Störung wandert sowohl zur Quelle als auch zum Ziel. Sie bewegt sich in beide Richtungen!
Betrachten wir jetzt die Situation, wenn eine lange Koppelstrecke vorhanden ist. Hier dargestellt mit drei Kapazitäten:
Initial entspricht das Störsignal (obere grüne Kurve) dem der kurzen Koppelstrecke. Wenn jetzt die Signalflanke auf Leiter 1 weiter wandert, kombinieren sich die Störungen zu dem in der folgenden Abbildung gezeigten Störsignal
Der zur Senke wandernde Störimpuls wird mit dem neuen kombiniert und erhöht den Strom an dieser Stelle. Der zur Quelle wandernde Impuls wird länger, seine Amplitude steigt nicht. Er hat sich von der Beeinflussung bereits entfernt.
Je länger die Koppelstrecke ist, desto länger wird der zur Quelle laufende Störimpuls und desto größer wird der zur Senke wandernde Impuls. Die nachfolgende Abbildung zeigt die wandernden Signale nachdem die Flanke in Leiter 1 die Koppelstrecke verlassen hat.
Die Störsignale wandern nun entlang der Signalleitung 2 zur Quelle (nach links) und zur Senke (nach rechts)
Im nächsten Artikel betrachten wir die induktive Kopplung und wo die Induktivität der Leitung Fehlerströme induziert.
Cookie-Zustimmung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.